Porzelanpuppen Neuheiten
Evinka porcelain dolls NEWS
Katalog Porzelanpuppen Evinka.com
9. 7. 2008
Download: Katalog Porzelanpuppen (PDF; 2,4 MB)
muzeumpanenek.cz
1. 5. 2009
![]() |
![]() |
Magazin Šarm
27. 1. 2009
Deník AHA
13. 1. 2009
Magazin Marianne
prosinec 2008
Magazin Panenka
20. 6. 2008
Dolls that make DREAMS COME TRUE - DOLL The International Doll Collector's Magazine
Oct / Nov 2006
Im vorigen Frühling träumte mir eines Nachts, ich würde Puppen anfertigen. Dieser Traum ließ mich am Morgen mit einem so guten Gefühl aufstehen, dass ich gleich meine Mutter, sie ist bildende Künstlerin, anrief und ihr den ganzen Traum erzählte. Ich fragte sie, ob sie mir helfen würde. Meine Mutter Irena Zábojová (1946) hat ihr ganzes Leben als bildende Künstlerin gearbeitet - sie illustrierte Kinderbücher, entwarf Ausmalbilder, verkaufte eigene Gemälde und Grafiken, stellte in zahlreichen Galerien aus und fertigte in letzter Zeit auch Keramiken an. Jetzt ist sie das erste Jahr in Rente und verbringt den ganzen Sommer in Südböhmen, wo sie ihr Atelier hat.
Ich erinnere mich an meine Kindheit, als mir meine Mutter verschiedene Puppen aus Papier bastelte, die ich in der Schule in verschiedenen Kästchen, die ich wie Bettchen ausgestattet hatte, auf die Bank stellte. Meine Freundinnen zeichneten sie dann von mir ab. Ich erinnere mich auch, wie ich mit einer Kameradin nach einem Zirkusbesuch versuchte, den ganzen Zirkus aus Papier und Stoffresten zu bauen. Wir mussten stark improvisieren – so hatten die Artistinnen zum Beispiel glitzernde Dresse aus glänzenden Kaugummiverpackungen. Das war in der Zeit des Kommunismus (ich bin 1967 geboren), wir konnten von der Puppe Barbie nur träumen, und unerreichbar war z. B. sogar einfaches Buntpapier. Für die Menschen im Westen ist das sicherlich unvorstellbar, heute kann das auch unser zwölfjähriger Sohn nicht mehr verstehen. Wir waren also gezwungen, um so mehr zu improvisieren, was wiederum unser Vorstellungsvermögen beflügelte.
Das Entwerfen von Kleidung und die bildende Kunst hatten mich sehr eingenommen, und so beschloss ich, diese Fachgebiete an der TU in Liberec (Reichenberg) eingehend zu studieren. Nach Studienabschluss arbeitete ich für eine Boutique im Zentrum von Prag als Modenentwerferin. Nach der sog. samtenen Revolution begann man Stoffe, Spielzeug und andere Waren aus dem Westen auch zu uns in die Tschechische Republik zu importieren. 1993 habe ich Thomas geheiratet. Er promovierte damals zum ....
Nach dem Mutterurlaub mit meinem Sohn Adam überlegte ich, wo ich wohl arbeiten könnte, und stellte dabei fest, dass es für mich besser wäre, anstatt Modeschauen und Partys besuchen zu müssen, was ja auch zur Arbeit von Modeschöpfern gehört, etwas allein auf die Beine zu stellen.
The hard part of dollmaking, though, is that all their materials have to be found outside their country, so they pay more for shipment. “In the Czech Republic it is absolutely impossible to buy any of the materials we need for our work, not even in specialized shops for artists,” Lucie says. “We pay more for the transportation from abroad of plaster for casts than the plaster itself actually costs. It is not even possible to purchase specialized books or magazines here.
Also gründeten wir, das heißt, ich, Lucie Fošenbauerová, mein Mann Tomáš Fošenbauer (1967) und meine Mutter Irena, nachdem sich mein Traum erfüllt hatte und wir mit der Herstellung von Porzellanpuppen begonnen hatten, die Firma Evinka. Wir arbeiten in einem nur kleinen Familienhaus in Prag, und Irena schafft während des ganzen Sommers auf dem Lande. Gerade bei ihr nimmt die Produktion ihren Anfang – und zwar mit der Schaffung des Porträts (einschließlich der Hände und Füße), wozu sie gewöhnlich Ton verwendet, und mit der Herstellung von Gipsformen. Ich hole dies Formen ab und bringe sie sehr vorsichtig nach Prag, wo dann aus ihnen die Porzellanteile abgegossen werden, die ich sorgfältig schleife. Dann muss ich den ganzen Raum mehrere Stunden vom aufgewirbelten und überall abgelagerten Staub befreien. Anschließend nähe ich die Körper, entwerfe und nähe die Kleidchen, setze die Augen ein, brenne das Porzellan im Brennofen und male schließlich von Hand die Gesichter, Hände und Füße. Die manuell gehäkelten und gestrickten Accessoires, Strümpfe, Tierchen für Puppen und die Stickereien auf den Kleidchen – all das macht Irena.
Die Herstellung einer Puppe nimmt 2-3 Wochen Arbeit in Anspruch. Eine schöne, vergnügliche Arbeit! Es ist schwer zu sagen, was uns dabei am meisten Spaß macht. Faszinierend ist, dass jede Puppe letztlich ein wenig anders ausfällt, und deshalb sind wir, obgleich wir am Anfang vielleicht langsam arbeiten, schließlich freudig gespannt und können das Endergebnis kaum abwarten - so verändert z. B. lediglich das Ankleben der Wimpern die Physiognomie der Puppe.
Leider gibt es neben dieser herrlichen Handarbeit viele Dinge, die nicht so erfreulich sind. Das ist vor allem die Beschaffung des Materials. In Tschechien kann man sogar in Spezialgeschäften für bildende Künstler absolut nichts für unsere Arbeit kaufen. So zahlen wir z. B. für den Transport von Gips für die Formen mehr als er selbst kostet. Hier gibt es auch keine Fachbücher oder einschlägige Zeitschriften.
Zu Beginn gab es auch niemanden, mit dem wir uns hätten beraten können, und so haben wir insbesondere beim Brennen viel Material verdorben. Diese anfänglichen Misserfolge konnten uns jedoch nicht zurückhalten, und als wir dann unsere erste Puppe in der Hand hielten, war alles andere vergessen. Gerade für diese erste Puppe haben wie auch einen Kinderwagen gekauft, und nun hat sie Irena im Wohnzimmer. Einmal, wenn die Anfangskosten für den Brennofen und die übrige Ausrüstung refundiert sind, wollen wir auch beginnen, Puppen zu sammeln. Wir haben dieses Jahr die Messe in Nürnberg besucht, wo uns Puppen von Hildegard Guenzel und Anette Himstedt bezauberten.
Wir wollen unsere Produktion weder beschleunigen noch erweitern. Wir arbeiten zur eigenen Freude, es macht uns Spaß. Wir mögen jede unserer Puppen und entlassen sie nur ungern in die Welt, aber vielleicht erfreuen sie dort auch andere. Unsere Puppen unterscheiden sich von denen anderer Autoren ungefähr so, wie sich ein Mensch vom anderen unterscheidet. Was die Verarbeitung betrifft - unsere ist traditionell, hat aber vor allem bei den Stickereien, Häkel- und Strickarbeiten einen größeren Anteil an Handarbeit. Ende dieses Jahres stellen wir eine neue Kollektion von sechs Puppen vor, die größer sind - vom Übrigen lassen Sie sich auf den Seiten www.evinka.com überraschen!
Mir träumte von Puppen – Neuer Artikel in der Zeitschrift Marianne
20. 9. 2006
In ihrem Atelier liegen weiße Ärmchen, Beinchen und Köpfchen nebeneinander, ein Stückchen weiter sind mehrere Paare Glasaugen vorbereitet. Das ist die Welt der bildenden Künstlerin Lucie Fošenbauerová, die irgendwie nicht aus den Kinderschuhen herausgewachsen zu sein scheint.
„Ich bin wohl ein großes Kind, denn ich habe Puppen immer noch gern. Es macht mir Spaß, wenn ich ihnen verschiedene Kleider anprobieren und ausdenken kann, was am besten zueinander passt." Ihre Puppen sind jedoch nicht für Kinder bestimmt, sondern für Sammlerinnen. Sie sind überaus zerbrechlich und kostbar. Sie werden manuell hergestellt und müssen bis ins letzte Detail ausgearbeitet sein. Sie tragen gestickte Kleider und komplette Accessoires. Die Gesichter der Puppen scheinen lebendig zu sein, einige lächeln, andere wiederum sind nachdenklich oder schalkhaft. Lucie gelingt es jedes Mal, ihren Gesichtern individuellen Ausdruck zu verleihen. Ich glaube, sie haben eine Seele" sagt sie.
Ihre Mutter ist bildende Künstlerin. Lucie wuchs somit inmitten von Bildern auf. „Damals konnte man keine schönen Puppen bekommen, Mutter hat sie mir deshalb gezeichnet, ich habe sie ausgeschnitten und in große Streichholzschachteln wie in Bettchen gelegt. Das hatte mich ganz und gar gefangen genommen.
Lucie studierte Bekleidungsdesign und arbeitete dann als Modeentwerferin. Bald brachte sie ihren Sohn zur Welt und überlegte dann nach dem Mutterurlaub, was sie wohl tun könnte. „Da träumte mir plötzlich von Porzellanpuppen. Ich tummelte mich unter ihnen und hatte ein wunderbares Gefühl." An diesem Morgen erinnerte sie sich daran, wie sehr sie als Mädchen Puppen geliebt hatte, und ihr wurde klar, dass sie das sind, was sie suchte. Seither kann Lucie sich keine schönere Arbeit vorstellen.
Sammelpuppen – Zeitschrift ÈSA Review
12. 9. 2006
Puppen gehören nicht nur zur Welt kleiner Mädchen, sondern sind auch Sammelgegenstand. Au Börsen sind heute Originalporzellanpuppen am begehrtesten und so wertvoll, dass sie nicht mehr als Kinderspielzeug verwendet werden.
Im Verlaufe der Zeit steigt ihr Wert, darüber hinaus ergänzen sie vorzüglich einen sorgfältig ausgestatteten Innenraum.
Das Prager Künstleratelier Evinka bietet in Modellreihen komplette Kollektionen von Sammelpuppen an. Von jedem Modell werden meistens nur fünf, maximal aber dreißig nummerierte Exemplare angefertigt.
Die Herstellung erfolgt ausschließlich manuell, die Puppen tragen echtes Haar und bestickte Kleider.
Aus die Presse: TOP CLASS 3/2006 (CZ)
12. 5. 2006
Aus die Presse: Vítejte DOMA 5/2006 (CZ)
2. 5. 2006
Aus die Presse: Vitajte DOMA 3/2006 (SK)
6. 3. 2006












